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Otto Heinrich: Rummelplatz auf dem Lustgarten

Otto Heinrich: Rummelplatz auf dem Lustgarten

Der zerstörte Barock-Turm prägte als charakterliche Dominante auch nach dem Zweiten Weltkrieg das Stadtbild Potsdams. Bis 1949 gab es keine zentralen Vorgaben für den städtischen Wiederaufbau. Wie in allen Städten drängte auch in Potsdam vor allem die Schaffung von Wohnraum für die Bevölkerung. Ein Abriss der Heilig-Kreuz-Kirche stand bis in die 1950er Jahre hinein nicht zur Debatte. Im Gegenteil, die Einweihung der Heilig-Kreuz-Kapelle im Sommer 1950 und die zwei kleinen, vom ersten Turmgeschoss läutenden Glocken zeugten vom gottesdienstlichen Leben. Der Potsdamer Baustadtrat begrüßte die Schaffung von Räumlichkeiten für kulturelle und kirchliche Veranstaltungen.

Rummelplatz auf dem Lustgarten (1953)
Potsdam Museum | Aquarell Otto Heinrich

1953