Protokoll der zweiten Aussprache über die Absperrung der Kirche

In diesem zweiten Gespräch zwischen Vertretern des Rats der Stadt Potsdam, der staatlichen Bauaufsicht und der Kirchengemeinde wurde seitens der Stadt das Ansinnen bekräftigt, die Gemeinde möge sich einen anderen Gottesdienstort suchen. Zugleich erneuerten die staatlichen Vertreter ihre  Aussage, dass über die Zukunft der Kirche nicht in Potsdam, sondern an höherer Stelle in Berlin grundsätzlich entschieden werden müsse. Pfarrer Uwe Dittmer wies darauf hin, dass er die Gründe für die Sperrung der Kirche für unwesentlich halte und unterstrich, dass die Gemeinde nicht auf die Heilig-Kreuz-Kapelle als Gottesdienstort verzichten könne. Am Ende dieser ergebnislosen Besprechung einigte man sich auf eine erneute Begehung der Kirchenruine und des Turmes.

Protokoll der zweiten Aussprache (13.10.1966)
Landeskirchliches Archiv Berlin | 35/17742

13.10.1966