Gemeindekirchenrat der Zivilgemeinde an den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten

Nach der Fahnenweihe durch die Hitlerjugend in der Garnisonkirche im Jahr 1934 und vor dem Hintergrund der steigenden Besucherzahlen beschloss der Gemeindekirchenrat der Zivilgemeinde, dass zu Wahrung der Würde in der Garnisonkirche weder „politische noch konfessionelle noch sonstige Ansprachen“ von verantwortlichen Personen gehalten werden dürfen. Dies sei nur den amtierenden Pfarrern der Kirche vorbehalten.

Gemeindekirchenrat der Zivilgemeinde an den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten (17.08.1935)
Domstiftsarchiv Brandenburg | Po-G 5/336

17.08.1935