Interview mit Wolfgang Schweitzer, Teil 1

Eine andere Perspektive des „Tages von Potsdam“ schildert der 1916 geborene Wolfgang Schweitzer. Sein Vater, Carl-Gunther Schweitzer, war vom jüdischen Glauben zum Protestantismus konvertiert und hatte Theologie studiert. Anfang der 1920er Jahre wirkte sein Vater als Hilfsprediger an der Garnisonkirche, bis er ans Johannesstift in Spandau wechselte. Im März 1933 fuhr Schweitzer mit dem Rad über 20 km nach Potsdam, um am „Tag von Potsdam“ teilzunehmen. Er erlebte das Ereignis abseits der Hauptbühnen und berichtet über den ihm begegnenden Antisemitismus und die Angst, die sich mit diesem Tag in ihm ausbreitete.

Interview mit Wolfgang Schweitzer (17.03.1997)
Interview of Wolfgang Schweitzer is from the archive of the USC Shoah Foundation. For more information: http://sfi.usc.edu/

17.03.1997