Einführung

In den 1930er Jahren entwickelte sich die Garnisonkirche zu einem regelrechten Besuchermagnet. Unter dem NSDAP-Oberbürgermeister Hans Friedrichs konzentrierten sich die Tourismus-Kampagnen der Stadt ganz auf den symbolträchtigen Ort des „Tags von Potsdam“, um mehr Gäste in die Potsdamer Innenstadt zu locken. Mit Erfolg, der Verkehrsverein Potsdam und auch die Garnisonkirche verzeichneten bis Kriegsbeginn 1939 jährlich steigende Besucherzahlen. Die kostenpflichtige Besichtigung von Kirche und Gruft erbrachte lukrative Einnahmen.

Potsdam Museum | Skizze: H. Klohss, 1945 (.)
Potsdam Museum | Skizze: H. Klohss, 1945

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